Hautpflege im Winter - VELVET GLOW

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    WINTER ROUTINE

    Hautpflege im Herbst und Winter: Die K-Beauty Routine gegen trockene Heizungsluft und Kälte

    Warum deine Haut ab Oktober plötzlich spannt, was du an deiner Routine wirklich ändern musst und was du auch bei Minusgraden nicht weglassen darfst.

    von Merielyn, Gründerin von VELVET GLOW

    In diesem Artikel erfährst du:

    • Warum deine Haut im Winter anders reagiert als im Sommer
    • Die drei Anpassungen, die wirklich etwas bringen
    • Was du auch im Winter nicht weglassen darfst
    • Welche Texturen du jetzt brauchst

    Warum deine Haut im Herbst plötzlich anders reagiert

    Es passiert fast jedes Jahr zur gleichen Zeit. Die Heizung geht an, die Temperaturen fallen, und die Haut, die im Sommer problemlos mitgemacht hat, spannt auf einmal. Die Wangen fühlen sich rau an, das Make-up sitzt schlechter, manche Stellen röten sich.

    Der Grund ist unspektakulär. Kalte Aussenluft und trockene Heizungsluft entziehen der Haut Feuchtigkeit, und die Hautbarriere kommt mit dem Nachliefern nicht mehr hinterher. Deine Haut hat sich nicht verändert. Die Umgebung schon.

    Das ist eine gute Nachricht, denn es heisst: Du musst nicht alles wegwerfen und neu anfangen. Du musst nur drei Dinge anpassen.

    Anpassung 1: Die Textur wechseln, nicht den Wirkstoff

    Im Sommer funktionieren wasserleichte Toner und Gel Texturen. Im Winter reichen sie oft nicht mehr, weil zu wenig zurückbleibt, was die Feuchtigkeit in der Haut hält. Der einfachste Schritt ist ein cremiger oder milchiger Toner statt eines wasserleichten und eine reichhaltigere Creme statt einer Gel Creme.

    Deine Wirkstoffe kannst du behalten. Wie sich Texturen zueinander verhalten, erklärt unser Texturen Guide, und alles über den Toner für trockene Haut findest du im Artikel zum Milky Toner.

    Anpassung 2: Sanfter reinigen

    Heisses Wasser und kräftige Reinigung sind im Winter der schnellste Weg zu trockener Haut. Wasch dein Gesicht lauwarm, nimm morgens nur Wasser oder einen milden Cleanser und reinige abends bei Bedarf mit einem Balm, das nicht austrocknet. Mehr dazu im Artikel zum Double Cleansing.

    Peelings mit AHA oder BHA fährst du herunter, sobald die Haut spannt, und nicht erst dann, wenn sie schuppt.

    Anpassung 3: Nachts abdichten

    Nachts verdunstet über die Haut tendenziell mehr Wasser als tagsüber. Eine Sleeping Mask oder eine Barrier Cream als letzter Schritt hält die Feuchtigkeit fest, damit du morgens nicht mit spannender Haut aufwachst.

    Zwei bis drei Abende pro Woche reichen den meisten. Bei sehr trockener Haut darf es jeder Abend sein. Wie du Sleeping Masks richtig anwendest, haben wir in einem eigenen Guide zusammengefasst.

    Was du auch im Winter nicht weglassen darfst

    Sonnenschutz. UV Strahlung gibt es auch im Winter, und in den Bergen kommt dazu, dass Schnee einen grossen Teil davon reflektiert. Wer Ski fährt oder wandert, kennt den Sonnenbrand im Januar.

    Im Alltag reicht derselbe Sonnenschutz wie im Sommer, gerne mit einer etwas cremigeren Textur. Warum koreanischer Sonnenschutz dafür so gut geeignet ist, liest du hier.

    Merielyns Notiz

    Mir passiert jedes Jahr dasselbe: Ich pflege im Oktober einfach weiter wie im September, bis meine Wangen nach dem Waschen spannen. Früher habe ich dann noch mehr Schichten aufgetragen und mich gewundert, warum es nicht besser wurde.

    Die Lösung war nie mehr, sondern reichhaltiger. Heute stelle ich um, sobald ich das erste Mal die Heizung anmache, und tausche nur drei Dinge aus: Toner, Creme und den letzten Schritt am Abend. Alles andere bleibt. Diese kleine Routine hat mich jeden Winter vor wochenlanger trockener Haut bewahrt.

    Deine Winterroutine in Kurzform

    Morgens: Wasser oder milder Cleanser, cremiger Toner, dein Serum, eine reichhaltigere Creme, Sonnenschutz.

    Abends: Balm bei Sonnenschutz oder Make-up, milder Cleanser, cremiger Toner, dein Serum, Barrier Cream oder Sleeping Mask.

    Die drei häufigsten Winter Fehler

    Erstens: mehr Schichten statt reichhaltigere Produkte. Fünf wasserleichte Produkte hintereinander ersetzen keine Creme, die den Abschluss macht.

    Zweitens: ein Peeling gegen Schuppen. Schuppen entstehen oft durch eine gestresste Barriere, und ein Peeling macht das Problem meistens schlimmer.

    Drittens: zu spät umstellen. Wer wartet, bis die Haut rot und rau ist, braucht Wochen, bis sich die Barriere erholt hat. Wer früher umstellt, merkt den Wechsel oft gar nicht.

    Häufige Fragen zur Hautpflege im Winter

    Ab wann sollte ich meine Routine auf Winter umstellen?

    Nicht nach Kalender, sondern nach Haut. Sobald sie nach dem Waschen spannt oder die Heizung läuft, ist der richtige Moment.

    Muss ich im Winter alle Produkte wechseln?

    Nein. In den meisten Fällen reichen ein anderer Toner, eine reichhaltigere Creme und ein Produkt für die Nacht. Deine Wirkstoffe kannst du behalten.

    Warum schuppt meine Haut trotz Creme?

    Häufig ist die Barriere gestresst: zu heisses Wasser, zu viele Peelings oder Creme auf komplett trockener Haut. Trage die Creme auf leicht feuchter Haut auf. Wenn die Schuppen bleiben oder die Haut stark gerötet ist, lass es bei einer Hautärztin oder einem Hautarzt abklären.

    Brauche ich im Winter wirklich Sonnenschutz?

    Ja. UV Strahlung ist im Winter schwächer, aber nicht verschwunden. In den Bergen und bei Schnee ist sie besonders relevant.

    Drei Produkte für deine Winterroutine

    Ein cremiger Toner, eine Overnight Mask und eine Barrier Cream: Damit deckst du die drei wichtigsten Anpassungen ab.

    Celimax Dual Barrier Creamy Toner

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    Ein cremiger Toner für den einfachsten Textur Wechsel des Winters: reichhaltiger als ein wasserleichter Toner, aber trotzdem ein klassischer erster Schritt nach der Reinigung.

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    Eine Overnight Mask in Jelly Textur mit Fokus auf die Hautbarriere. Als letzter Schritt am Abend aufgetragen, damit die Haut über Nacht nicht austrocknet.

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